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GLT-Störmeldungen aufs Handy: Lüftung, Kälte, Heizung

Die Gebäudeleittechnik sammelt jede Störung sauber ein, und dann bleibt der Alarm auf einem Bildschirm stehen, vor dem außerhalb der Arbeitszeit niemand sitzt. Der klassische Ausweg, ein E-Mail-Verteiler an das ganze Team, weckt nachts niemanden verlässlich und dokumentiert nicht, wer reagiert hat.

Ein Praxisfall, der sich überall wiederholt: Die RLT einer Halle stand einen halben Vormittag, und die Beschwerde des Mieters kam vor der Störmeldung. Der Schaden ist selten die Anlage allein, es sind Mietminderung, Produktionsausfall und das Vertrauen des Kunden.

Was auf dem Spiel steht

  • Frostschäden, wenn Heizung oder Frostschutz nachts ausfallen
  • Mieterbeschwerden und Vertragsstrafen bei stehender Lüftung
  • Folgeschäden an Anlagen, die im Störzustand weiterlaufen
  • Fehlender Nachweis der Betreiberpflichten im Schadensfall

So läuft die Alarmkette

  1. Schritt 1
    Meldung geht ein
    Die GLT meldet an genau ein Ziel: das SMSEagle vor Ort, per E-Mail-Ausgang oder Störmeldekontakt, im eigenen Netz ohne Internet. Connect liest am Gateway mit. Nur die Protokoll-Tiefe (BACnet-Datenpunkte) fragt Connect direkt an der GLT ab.
  2. Schritt 2
    Kette greift
    Das Objekt RLT 2 gehört zur Kette Lüftung und Kälte, Stufe 1 ist die Bereitschaft Kälte laut Dienstplan.
  3. Schritt 3
    SMS mit Klartext
    Die SMS nennt Objekt, Meldelinie und Priorität, dazu den Quittierungscode. Kein Rätselraten am Handy.
  4. Schritt 4
    Auch ohne Internet
    Fällt die Internetleitung oder Connect aus, alarmiert das Gateway die hinterlegte Fallback-Bereitschaft nach lokalem Regelsatz weiter. Mit Verbindung eskaliert Connect nach 10 Minuten an die Objektleitung.

So löst es smsreach

  • Anbindung ohne Umbau: E-Mail-Ausgang, BACnet/Modbus oder Störmeldekontakt
  • Ein Ziel für die GLT: das Gateway im Haus, alarmiert auch bei Internetausfall, Connect liest mit
  • Meldelinien mit eigener Priorität, nicht jede Meldung weckt jemanden
  • Wartungsfenster für geplante Arbeiten, mit automatischer Scharfschaltung
  • Protokoll und Monatsbericht als Nachweis gegenüber Eigentümern und Mietern
Praxisfall

Brennerstörung am Heizkessel an einem Januarabend: Die Bereitschaft bekam die SMS um 21:20 Uhr, quittierte und stellte per Fernzugriff auf den zweiten Kessel um. Ohne Alarmweg wäre die Störung erst beim Frühdienst aufgefallen, bei Minusgraden und mit Frostschadenrisiko im ganzen Trakt.

Passende Integrationen

Häufige Fragen

Unsere GLT ist 20 Jahre alt. Geht das trotzdem?

In fast allen Fällen ja: Entweder kann die Leitstation Mails senden, oder es gibt Sammelstörmelderelais, die auf das IO-Modul des Gateways gelegt werden. Beides reicht für eine saubere Alarmkette.

Wie unterscheiden wir kritische von unkritischen Meldungen?

Jede Meldelinie bekommt eine Priorität und eine Kette. Die Sammelstörung der Kälte weckt nachts, die Filterwartungsmeldung landet nur im Protokoll und in der Tagesliste.

Was ist mit mehreren Liegenschaften?

Standorte trennen Objekte, Ketten und Bereitschaften sauber. Eine Plattform, ein Protokoll, aber jede Liegenschaft mit eigener Zuständigkeit.

Müssen wir GLT, Connect und Gateway getrennt pflegen?

Nein. Die GLT bekommt einmalig ihren Meldeweg eingerichtet, alles Weitere (Empfänger, Dienstplan, Eskalation) lebt nur in Connect. Den lokalen Regelsatz fürs Gateway synchronisiert die Plattform automatisch über die Geräte-API, auch wenn sich der Dienstplan ändert.

Weitere Lösungen

Erleben Sie die Alarmkette live.

In der Demo bekommen Sie einen echten Alarm auf Ihr Handy und quittieren ihn per SMS-Antwort, die Plattform zeigt die Quittierung in Echtzeit.