Wasserwerke und Pumpstationen: Alarm von unbemannten Anlagen
Pumpstationen, Druckerhöhungen und Hebeanlagen arbeiten an Orten, an denen selten jemand vorbeikommt. Die Steuerung kennt jede Störung, aber ohne Meldeweg bleibt sie ein Bit im Register, bis die Kontrollfahrt kommt oder das Wasser im Keller steht.
Der Klassiker aus der Praxis: Die Hebeanlage fällt nachts aus, morgens steht der Keller zehn Zentimeter unter Wasser. Der Schaden entsteht nicht durch die Störung, sondern durch die Stunden zwischen Störung und Entdeckung.
Was auf dem Spiel steht
- Überflutete Keller und Schächte nach Hebeanlagen-Ausfall
- Trockenlauf-Schäden an Pumpen, die niemand rechtzeitig stoppt
- Versorgungsunterbrechungen mit Melde- und Dokumentationspflichten
- Lange Anfahrten für Kontrollen, die eine SMS ersetzen könnte
So läuft die Alarmkette
- Schritt 1Station meldetDie SPS meldet Pegel-Obergrenze oder Sammelstörung, über Modbus TCP, E-Mail oder den Mobilfunkrouter der Station.
- Schritt 2Dienstplan entscheidetDie Kette kennt die Rufbereitschaft Wasser dieser Woche, niemand pflegt Telefonlisten in der Steuerung.
- Schritt 3SMS mit KontextStation, Meldung und aktueller Pegel stehen in der SMS. Die Bereitschaft entscheidet: Fernzugriff oder Anfahrt.
- Schritt 4Eskalation dokumentiertOhne Quittierung eskaliert die Kette an den Betriebsleiter. Kritische Stationen bekommen zusätzlich ein SMSEagle vor Ort am Störmeldekontakt: Das alarmiert auch, wenn Anbindung oder Connect ausfallen.
So löst es smsreach
- Anbindung der Bestands-SPS ohne Programmänderung, lesend über Modbus
- Lokale Rückfallebene: SMSEagle direkt an der Station alarmiert über die eigene SIM, auch ohne Netzanbindung und ohne Connect
- Pegel und Drücke mit Ober- und Untergrenzen, Störbits als Meldelinien
- Watchdog je Station: Kommunikationsausfall ist selbst ein Alarm
- Berichte mit Reaktionszeiten als Nachweis der Betreiberpflichten
Starkregen um 2 Uhr nachts: Die Pegel-Obergrenze im Pumpensumpf einer Station löst aus, die Rufbereitschaft quittiert und schaltet die zweite Pumpe per Fernzugriff zu. Die Eskalation an den Betriebsleiter blieb aus, weil reagiert wurde, und genau das steht mit Uhrzeiten im Protokoll.
Passende Integrationen
Häufige Fragen
Unsere Stationen haben keine Netzwerkanbindung. Und jetzt?
Ein Mobilfunkrouter mit VPN oder der E-Mail-Weg über die Mobilfunkverbindung reicht. Für kleine Anlagen tut es sogar ein Störmeldekontakt an einem SMSEagle vor Ort, das direkt über die eigene SIM alarmiert.
Wie kommen wir an die Registerbelegung der alten SPS?
Meist liegt sie beim Errichter oder in der Anlagendokumentation. Für den Start reichen Sammelstörung und Pegel, verfeinern lässt sich jederzeit.
Können mehrere Gemeinden oder Zweckverbände getrennt arbeiten?
Ja, über Standorte und getrennte Bereitschaftsgruppen. Jede Einheit sieht ihre Stationen, die Ketten eskalieren in der jeweils eigenen Organisation.
Pflegen wir die Gateways an den Stationen dann einzeln?
Nein. Rufbereitschaft und Eskalation leben zentral in Connect, die Plattform synchronisiert die lokalen Regelsätze aller Gateways automatisch mit. Wechselt die Bereitschaft, bekommen die Geräte an den Stationen die neuen Fallback-Nummern von selbst.
Weitere Lösungen
Erleben Sie die Alarmkette live.
In der Demo bekommen Sie einen echten Alarm auf Ihr Handy und quittieren ihn per SMS-Antwort, die Plattform zeigt die Quittierung in Echtzeit.
