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Geräte für die Alarmierung

Vier Gateways, vom einzelnen Objekt bis zum Verbund mit mehreren Standorten. Das Gerät steht in Ihrem Netz und sendet über Ihre eigene SIM. Die Auswahl entscheidet vor allem eines: wie viel Redundanz der Alarmweg braucht.

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Gilt für jedes Gerät
  • Alarmiert nach hinterlegtem Regelsatz weiter, auch wenn die Verbindung zur Plattform ausfällt
  • Eigene SIM, keine Kosten pro Nachricht
  • Eskalation, Schichtplan und Netzüberwachung bereits im Gerät
  • Anbindung per REST API, SNMP, SMTP, MQTT und weiteren Protokollen
  • 2 Jahre Herstellergarantie, Lieferung aus EU-Lager
Alle Funktionen der Gerätesoftware ansehen →

Ein Objekt, eine Bereitschaft

Reicht für die klassische Störmeldung aus einer GLT an einen Bereitschaftsdienst. Ein Sendeweg, eine SIM.

Redundanz und Verbund

Mehrere Modems, wenn ein Ausfall des Sendewegs selbst nicht akzeptabel ist, oder wenn mehrere Standorte über ein Gerät alarmieren.

Direktvergleich

Vergleich der vier SMSEagle-Gateways nach den für die Alarmierung relevanten Kriterien
GerätSendewegeNetzStromversorgungPasst für
NXS-9700 4G1 Sendeweg4G12V DC / PoE optionalEin Objekt, eine Bereitschaft
NXS-9750 4G2 · Failover4G12V DC / PoE optionalWenn der Ausfall eines Mobilfunknetzes den Alarmweg nicht stoppen darf
NXS-9700 5G1 Sendeweg5G12V DC / PoE optionalLange Anlagenlaufzeit, 4G-Sunset im Blick
MHD-8100 4G8 · redundant4GRedundant 230V ACMehrere Standorte, Leitstelle oder Rechenzentrum

Was die Gerätesoftware kann

Jedes der vier Gateways bringt dieselbe Software mit. Sie ist deutlich mehr als eine E-Mail-zu-SMS-Weiterleitung: Eskalation, Schichtplan und Überwachung stecken im Gerät selbst und laufen auch dann, wenn nichts anderes mehr läuft.

Alarmieren, auch ohne smsreach Connect™ Plattform

Diese Funktionen laufen im Gerät selbst. Sie sind der Grund, warum die Alarmkette weiterläuft, wenn Internet oder Plattform ausfallen. Doppelt gepflegt wird trotzdem nichts: Connect synchronisiert Empfänger, Gruppen und Regeln über die Geräte-API automatisch aufs SMSEagle.

Eskalationsgruppen
Eine Meldung geht der Reihe nach an die Mitglieder einer Gruppe, mit einstellbarem Abstand zwischen den Stufen. Quittiert wird per Rück-SMS mit einem festgelegten Stichwort, danach hört die Kette auf. Laufende Ketten stehen im Ausgang des Geräts.
Schichtplan
Kontakte bekommen Schichten aus Wochentagen und Uhrzeit. Wer gerade nicht im Dienst ist, wird übersprungen oder erst zu Beginn seiner Schicht angeschrieben, das ist einstellbar. Bei Versand an eine Gruppe trifft es so nur die Diensthabenden.
Überwachung im eigenen Netz
Das Gateway prüft selbst per Ping, TCP-Port, UDP-Port, SNMP (v1/v2) oder Modbus TCP, ob ein Host oder Dienst noch antwortet, und meldet Ausfall und optional die Rückkehr. Über Eltern-Kind-Beziehungen bleibt es beim einen Alarm, statt dass hinter einem ausgefallenen Router alles gleichzeitig Alarm schlägt.
SNMP-Traps empfangen
Geräte wie USV, Switch oder Klimaschrank, die von sich aus Traps schicken, melden direkt ans Gateway. Regeln entscheiden, welcher Trap wen alarmiert.
Wartungsfenster
Überwachungsaufgaben lassen sich nach Zeitplan stilllegen, damit eine geplante Abschaltung nachts niemanden aus dem Bett holt.
Wiederkehrende SMS
Stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich. Üblichster Einsatz ist das Lebenszeichen: bleibt es aus, weiß die Bereitschaft, dass der Alarmweg still ist.
Sprachanruf statt nur SMSAdd-on
Weckruf, der eine eingestellte Zeit klingelt, vorgelesener Meldungstext oder eine hinterlegte Audiodatei. Deutsch und Englisch sind ab Werk dabei. Fehlgeschlagene Anrufe wiederholt das Gerät automatisch. Braucht das kostenpflichtige VOICE-Add-on, vorgelesene Texte zusätzlich die passende Hardware-Revision.

Anbindung an Ihre Systeme

Die GLT, das Monitoring oder die Leitwarte müssen nichts von SMS verstehen. Sie sprechen das Protokoll, das sie ohnehin können.

REST API
Aktuelle API nach OpenAPI 3.0, daneben die ältere Generation mit HTTP GET, HTTP POST und JSON-RPC für Bestandsanbindungen. Anmeldung per Zugriffstoken, Rechte pro Methode und Benutzer.
E-Mail zu SMS
Das Gateway bringt einen eigenen SMTP-Server mit. Wer eine Mail an Rufnummer oder Telefonbuchnamen an das Gerät schickt, löst eine SMS aus. Signaturen lassen sich per Stoppwort abschneiden. Alternativ holt das Gerät die Mails per POP3 oder IMAP aus einem bestehenden Postfach ab.
SMS zu E-Mail
Eingehende Nachrichten gehen als Mail weiter: entweder an den, der zuletzt an diese Nummer geschrieben hat, oder fest an eine Adresse. Setzt einen erreichbaren SMTP-Server voraus.
Weiterleitung an ein eigenes Skript
Eingehende Nachrichten und Statuswechsel ausgehender Nachrichten ruft das Gateway per GET oder POST an einer Callback-URL auf. Damit landet die Quittierung im Ticketsystem, ohne dass jemand abtippt.
SMS an SMS weiterleiten
Regelbasiert an einzelne Nummern oder Telefonbuchgruppen, mit Priorität und Zusatztext. Absendernummer und Ursprungstext lassen sich als Platzhalter einsetzen.
MQTT
Das Gerät hängt sich als Client an Ihren Broker: aus einem Topic wird eine SMS, aus einer eingehenden SMS wird eine Nachricht in einem Topic. Einen eigenen Broker bringt es nicht mit.
SMPPmodellabhängig
Das Gateway kann selbst die Rolle des SMSC übernehmen, an das sich Ihre Anwendung bindet: Protokollversion 3.4, mit Zustellquittungen. Nicht auf jeder Hardware-Revision verfügbar.
LDAP und Active Directory
Empfänger kommen aus dem Verzeichnis statt aus einem zweiten Telefonbuch, inklusive Gruppen. Auf Wunsch meldet man sich auch per Verzeichnis am Gerät an.
Outlook-Plugin
SMS direkt aus dem Outlook-Client an einzelne Kontakte oder Kontaktgruppen. Spricht die API des Geräts, braucht also nur ein Zugriffstoken und eine Verbindung ins Netz.

Nachrichten und Empfänger

Der Teil, den man im Alltag sieht: was rausgeht, was ankommt, und an wen.

Posteingang, Ausgang, Gesendet
Ordner wie in einem Mailprogramm, für jeden Benutzer getrennt. Was gesendet und was empfangen wurde, bleibt nachvollziehbar.
Gesprächsansicht
Nachrichten sind nach Rufnummer gruppiert wie im Smartphone. Der ganze Verlauf mit einer Person steht untereinander, statt verstreut über zwei Ordner.
Telefonbuch und Gruppen
Einzelne Kontakte und Gruppen, aus denen sich Bereitschaften und Verteiler bauen lassen. Bestände lassen sich als CSV importieren.
Vorlagen
Wiederkehrende Meldungstexte einmal hinterlegen statt jedes Mal neu tippen.
Terminierter Versand und Sendefenster
Nachrichten auf Datum und Uhrzeit legen oder den Versand auf Zeiten begrenzen, etwa nur zwischen 08:00 und 18:00.
Verschiedene Nachrichtenarten
Normale und mehrteilige SMS, Flash-SMS, die sofort auf dem Display stehen, Binär-SMS, USSD-Codes, WAP-Push-Links und MMS.
Allow- und Deny-Liste
Entweder nur ausdrücklich erlaubte Nummern oder alle außer den gesperrten. Gilt ein- und ausgehend, mit Platzhaltern für ganze Nummernbereiche. Ein Stoppwort in einer eingehenden SMS setzt den Absender automatisch auf die Sperrliste.
Automatische Antwort
Regeln für eingehende Nachrichten, wahlweise immer, bei einem bestimmten Text oder bei bestimmten Absendern. Ein Limit pro Nummer und Zeitraum verhindert Schleifen.
Abonnements per SMS
Wer ein Stichwort schickt, wird automatisch als Kontakt angelegt und einer Gruppe zugeordnet, ein zweites Stichwort trägt ihn wieder aus.
Umlaute und lange Texte
Unicode wird unterstützt, längere Meldungen gehen als mehrteilige SMS raus und kommen beim Empfänger wieder als eine Nachricht an.
SignalBeta
Versand über den Signal-Messenger aus der Oberfläche und über die API. Läuft über Daten, das Gerät braucht dafür also eine Verbindung. Vom Hersteller als Beta gekennzeichnet.

Betrieb und Zugriff

Ein Gerät, das alarmiert, hängt im Netz und kennt Rufnummern. Wer darauf zugreift, gehört geregelt.

Mehrere Benutzer
Jeder Benutzer hat eigene Ordner und eigene Rechte. Wer nur senden soll, sieht nicht den ganzen Nachrichtenbestand.
Zwei-Faktor-Anmeldung
Der Login in die Weboberfläche des Geräts lässt sich mit einem zweiten Faktor absichern, per SMS-Code oder Authenticator-App, auf Wunsch für alle Benutzer verpflichtend. Das schützt den Zugang zum Gateway. Einmalcodes für andere Systeme zu verschicken ist ein Fall für die API, keine eigene Funktion.
Anmeldung per Verzeichnis
Statt lokaler Konten die Anmeldung über Active Directory oder OpenLDAP, mit einer Gruppe je Rolle.
Sicherung auf FTP
Konfiguration und Bestand automatisch auf einen FTP-Server sichern, damit ein Gerätetausch nicht bei null anfängt.
Automatisches Aufräumen
Ordner lassen sich nach Zeitraum leeren, damit auf einem Gerät im Dauerbetrieb nicht irgendwann der Speicher das Problem ist.

Funktionsumfang der Herstellersoftware, Stand Gerätesoftware 6.30. Einzelne Funktionen hängen von Modell und Hardware-Revision ab, mit Add-on gekennzeichnete Funktionen kosten extra. Welche davon Sie wirklich brauchen, klären wir vor der Bestellung. Die Alarmkette selbst lässt sich mit Bereitschaftsplan, Eskalation und Quittierung auch über smsreach Connect führen.

Alle Preise zzgl. MwSt. Welche SIM-Karte und welcher Tarif sinnvoll sind, hängt vom Standort und vom erwarteten Meldungsaufkommen ab. Das klären wir vor der Bestellung mit. Die Nutzung von smsreach Connect ist im Gerätepreis enthalten.